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7 Dinge für den Start eines erfolgreichen Blogs

Seien wir uns mal ehrlich - keinen Blog zu haben, ist im Grunde genommen 2019 keine Option - nicht als Unternehmen, nicht als Angestellter oder Student mit digitalen Background -  definitiv nicht als Influencer. Zumindest sehe ich es so. Wer sich eine Reputation online aufbauen möchte und nicht nur von den sozialen Netzwerken und ihrer „Güte“ einem für den Content den man produziert auch „Sichtbarkeit“ zu schenken profitieren möchte, der greift auf einen Blog zurück. Wir können heute diskutieren, ob man diesen wirklich selbst auf den eigenen Server stellen muss, aber nicht, ob man ihn wirklich braucht. Ob ich damit anecken möchte, nein - ich möchte mit dieser Aussage euch dazu ermutigen einen eigenen Blog zu kreieren und euch selbst, euer Thema, eure Philosophie oder eure Werte im Web zu platzieren, sich zu zeigen und vor allem auch den Blog dazu zu nutzen, sich selbst weiterzuentwickeln - denn das tut man, wenn man einen hat ganz automatisch.

 

Obwohl ich eine Befürworterin bin, gebe ich zu, es ist nicht für jeden was. Ein paar Dinge muss man schon mitbringen, um einen Blog erfolgreich führen zu können. Wobei man sich hier schon die Frage stellen darf, was man unter erfolgreich versteht. Für mich ist es erfolgreich, wenn ich meine Ziele erreiche. Dabei ist es egal, ob es darum geht, dass mein zukünftiger Arbeitgeber nachdem googeln meines Namens meine Meinungen findet, oder, ob ich DIE Expertin zu einem bestimmten Thema werden möchte oder Menschen einfach inspirieren möchte ein besseres Leben zu führen. Je nachdem welches Ziel ich verfolge kann ich meinen Blog anders führen. Was das für dich bedeutet? Entscheidest du dich für einen inspirierenden Lifestyleblog und möchtest damit die bekannteste Bloggerin werden, wirst du öfter Artikel posten müssen, als wenn du deinen Lesern Schritt für Schritt Anleitungen für gute Investitionen geben möchtest.

 

Während die technischen Dinge des Blogs leicht gelernt sind und man auch Themen wie Posting-Häufigkeit, Fotoqualität und Co schnell verstehen kann, gibt es trotzdem einige Dinge die man einfach für einen Blog mitbringen muss. Denn ein Blog ist eines: viel Arbeit. Und um diese zu tun und das vor allem auch noch regelmäßig zu machen, braucht es eine gehörige Portion Liebe für das was man tut - denn sonst macht man es nicht allzu lange. Der Beweis dafür sind die dutzenden Blogs die man online findet, die seit mehr als 6 Monaten keine neuen Inhalte mehr geteilt haben - und das sind eine ganz schöne Menge.

 

 

7 Dinge die du für einen erfolgreichen Blog mitbringen solltest

 

Wir haben alle verschiedene Persönlichkeiten und verschiedene Hürden, die wir versuchen zu umgehen, zu verbessern oder gar auszumerzen durch zahlreiche Praktiken. Fast alles was ich nun erwähne kann man verbessern oder anhand verschiedener Techniken anwenden, um sich selbst zu bessern, bis auf das eine, was wohl das um und auf ist bei allem was wir tun: die Leidenschaft.

 

1. Leidenschaft

Eine gute Portion Leidenschaft für das Thema welches du dir aussuchst ist ein Must- Have. Ganz egal worüber du schreibst, wenn dein Herz nicht dafür brennt, dann wirst du es nicht lange machen. Viele große Blogger, dessen Interesse sich verändert hat, haben genau aus diesem Grund neue Blogs kreiert - weil die Leidenschaft nicht mehr da war. Und ich kann aus eigener Erfahrung behaupten, dass der Schmerz groß ist, wenn man jeden Tag versucht Content zu kreieren, aber es nicht mehr kann, weil die Leidenschaft nicht mehr da ist. Wenn du sie nicht findest, hast du dich entweder verändert oder du hast dir das falsche Thema ausgesucht.

2. Mut

Es braucht Mut, um seine Ideen & Geschichten zu erzählen. Mut, um Dinge so zu schreiben wie man sie sich denkt. Manchmal auch Mut, seine Meinung zu sagen oder seine Ansicht ohne Kompromisse darzulegen, weil man sich vor Kritik scheut. Um deinen Blog zu führen solltest du mutig sein und vor allem dich trauen das zu schreiben, was du glaubst andere wissen sollten.

 

3. Geduld

Wer einen Blog startet, um erfolgreich zu sein oder reich zu werden, ist meistens am falschen Dampfer. Erfolg braucht oft Zeit und vor allem ganz viel Geduld. Auf dem Blog Dinge zu testen, neues auszuprobieren, neue Wege zu gehen und vielleicht auch mal Fehler zu machen, die sich in Zahlen niederschlagen, ist wichtig und vor allem ein bedeutendes Learning. Sich Zeit nehmen, um zu Lernen und zu Wachsen ist das um und auf. Und auch um guten Content zu erstellen, braucht man einfach Zeit - sei geduldig mit dir und deinen Erfahrungen.


4. Ausdauer

Oft werde ich gefragt „Und wann werde ich dann Geld verdienen mit dem Blog?“. Abgesehen davon, dass das nicht der primäre Antrieb sein sollte langfristig einen Blog zu starten, wird es auch die Ausdauer, die man braucht um es regelmäßig zu machen, nicht fördern. Denn Durchhaltevermögen braucht man vor allem dann, wenn man dauerhaft sichtbar sein möchte. Wie sagt man so schön “steter tropfen höhlt den Stein”

5. Spaß

In allem was wir tun, sollte eines nicht fehlen: Spaß. Deswegen ist es wichtig, dass dieser nicht zu kurz kommt. Mit Freude an der Arbeit, erzielt man auch schnell Ergebnisse und vor allem auf sozialen Netzwerken macht sich eine positive Einstellung einfach schnell bezahlt. Dass du regelmäßig bloggen musst und Geduld haben musst, ist ja klar. Aber wenn du dann bloggst, sollte dir das Thema und auch das was du tust, wirklich Spaß machen. Suche dir Leute die deine Freude teilen, unternehme Dinge die sonst keiner macht, versuche mit Menschen zu arbeiten die du schon immer kennenlernen wolltest, usw. Hab einfach Spaß!

6. Offenheit

Bleib offen für Neues. Auch bloggen hat sich in den letzten Jahren verändert und es wird sich auch weiter verändern. Viele Blogger die jetzt einige Jahre nur Social Media - meistens Instagram - stark betrieben haben, kommen zurück in die Blogosphäre, weil sie wieder mehr schreiben oder ihren Content besitzen wollen. Dabei neigen viele dazu das Gleiche weiter zu machen was sie schon vor ein paar Jahren gemacht haben. Jedoch macht es Sinn hier am laufenden zu bleiben, neue Formate auszuprobieren und auch den Blog weiterzuentwickeln. Stehen bleiben ist in der digitalen Branche keine Option.

7. Zahlenfreude  

„Bei mir funktioniert das gut“ behaupten viele die bei mir im Coaching sitzen. Ihre Zahlen sagen aber oft etwas ganz anderes. Sich mit seinen Zahlen zu beschäftigen, sie zu analysieren und darauf zu achten, dass man nicht an seinen Lesern „vorbeischreibt“ ist wichtig. Man sollte sich damit wirklich mindestens wöchentlich beschäftigen. Dabei ist vor allem wichtig, dass man die eigene Entwicklung betrachtet, sich nicht übermäßig mit anderen vergleicht oder auf das Ranking vertraut. Doch das wichtigste hierbei ist, dass du deinem Ziel näher kommst. Und dieses Ziel sollte auch mit Zahlen messbar sein. Dazu gehört die Häufigkeit deiner Blogposts, genauso wie das kennen deiner Unique User oder die Kenntnis über die Minuten die jemand auf deinem Blogpost verharrt ist - beschäftige dich mit dem was du schwarz auf weiß belegen kannst. Du bist kein Zahlenmensch? Macht nichts! Google Analytics macht alles für dich, du musst nur hinschauen.

 

Noch was?! Ja! bleib dir immer selbst treu und mache das was du am besten kannst.

Wenn es etwas gibt, was wirklich traurig ist in der Blogosphäre, dann ist es in meinen Augen, der „Gleichklang“ - wenn alle Blog gleich sind. Warum sollte jemand zwei im Prinzip gleiche Blogs regelmäßig lesen?

 

Deswegen: Mache das was dir am meisten liegt, was dich mit Freude erfüllt und deine Leidenschaft entfacht! Klar gibt es Momente der Unsicherheit und du wirst Phasen erleben, wo es dir besonders schwer fällt oder du vor lauter Wald keine Bäume mehr siehst - aber bleib dran! Es lohnt sich. 

 

2015-Hochzeit.click-Team-0200 ©Linse2

Vielen Dank an die ABCstar Speakerin Viktoria für diesen ermutigenden Beitrag :-) 

Wenn du mehr von Viktoria lesen oder sehen willst, dann schau doch mal bei ihrem Blog Bohoquartier oder ihrer Agentur August vorbei - oder besser noch: besuch ihren Workshop bei der Austrian Blogger & Influencer Conference von 14. - 15. Juni 2019 im Atomkraftwerk Zwentendorf. 

 

 

 

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