ABCstar Blog

Blogger & Influencer Marketing - ABCstar 2019

Blogger und Influencer haben in ihrer Tätigkeit mit zahlreichen Fachgebieten zu tun. Von der Vermarktung der eigenen Person, der Erstellung von relevantem Content, über die Produktion von qualitativen und relevantem Bild- und Videomaterial, der Erstellung eines Redaktionsplans bis hin zur Optimierung der eigenen Inhalte und Websites für Suchmaschinen.

Um dir schon vor der ABCstar 2019 Antworten auf deine Fragen geben zu können, haben wir uns zu den unterschiedlichsten Themen mit Experten auf den jeweiligen Gebieten unterhalten.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Egobranding - mit Cliff Kapatais und Ilja Jay Lawal
  2. Content - mit Christina Neumeister-Böck
  3. Fotos - mit Achim Meurer
  4. Videos - mit Alexander Hohenthaner
  5. Podcast - mit Andreas Sator
  6. Redaktionsplan - mit Janneke Duijnmaijer
  7. Search Engine Optimization - mit Thomas Kloos
  8. Bloggen & Recht - mit Melanie Kogler
  9. ABCstar 2019 - mit allen & noch vielen mehr!

1. Egobranding

Persönliches Marketing oder auch Egobranding ist "die Kunst, die eigene Person als Marke zu etablieren und sich von seiner Konkurrenz abzuheben", erklärt uns Cliff Kapatais von Pixelcoma. Aus sich eine eigene Marke zu entwickeln, kann ungeahntes Potenzial ausschöpfen und verhilft deinem Unternehmen bzw. deinem Projekt oder dir selbst als Individuum zu weitaus größerer Reichweite und Strahlkraft. Um sich von der Konkurrenz abheben zu können, solltest du eine passende Marktniesche für dich finden und beginnen diese effektiv zu besetzen. Zahlreiche Kanäle, wie Facebook, Twitter & Co helfen dir dabei, deine Träume, Visionen und Taten der Öffentlichkeit zu vermitteln und geben deinen Followern zu verstehen, dass du als Person für gewisse Werte und Inhalte stehst - das stärkt gleichzeitig das Vertrauen in dein Produkt.

Doch wie starte ich damit ein effizientes Egobranding zu betreiben? Anfangs ist es laut Ilja Jay Lawal von TrueYou-Fashion besonders wichtig, dauerhaft Präsenz auszustrahlen und gleichzeitig deiner Community einen Mehrwert zu bieten, sowohl online als auch offline. Online funktioniert es, wie bereits angedeutet, sehr gut, sich auf Social-Media-Plattformen zu konzentrieren. Du solltest regelmäßig Content posten, damit du deinen Followern und Leads dauerhaft im Bewusstsein bleibst. Hier ist es jedoch wichtig, guten und relevanten Content mit deiner Community zu teilen, denn nichtssagende Posts schaden deinem Image und deiner Authentizität. Um offline, also im echten Leben, Präsenz auszustrahlen und für deine eigene Person zu werben, solltest du regelmäßig auf Networking-Events vorbeschauen um auf deine Person aufmerksam zu machen. Hier ist es laut Ilja aber besonders wichtig, mit anderen Menschen auf Augenhöhe zu agieren und ihnen ganz klar zu vermitteln, wo deine Qualitäten liegen und welchen Mehrwert sie erwarten können.

Weiter zum Beitrag: Egobranding - mit Cliff Kapatais & Ilja Jay Lawal

 

2. Content

"Content is King" - diese Aussage umgibt uns nun schon seit einigen Jahren und es gibt keine Anzeichen dafür, dass dieser Content-Hype zu Ende geht - eher im Gegenteil, es ist gut möglich, dass guter und relevanter Content in Zukunft lebensnotwendig für den nachhaltigen Erfolg deines Unternehmens ist. Aber warum ist das so? Dafür gibt es ein paar sehr logische Erklärungen: Im Gegensatz zu paid ads, die nach einer gewissen Kampagnendauer für immer aus dem Internet verschwinden, ist das bei Content nicht der Fall. Ein Blogbeitrag, der gut recherchiert und regelmäßig aktualisiert wird, mit guten Fotos oder Videomaterial optimiert wurde und an den richtigen Stellen den einen oder anderen CTA eingebaut hat und über ein Formular verfügt, in dem sich interessierte Leser für weiteren Content eintragen können, wird höchstwahrscheinlich in Zukunft sogar noch wachsen.

Aber wie komme ich zu gutem und relevantem Content? Hier bieten sich dir grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten. Entweder du kümmerst dich selbst um die Erstellung von Content, der für deine Leads relevant ist oder du greifst bei der Contenterstellung auf die Dienste von Profis auf diesem Gebiet zurück. Blogger kosten ja viel zu viel Geld, das hören wir immer wieder - das ist aber schlichtweg falsch. Denn wenn du dir von deinem Influencer bzw. deinem Blogger einen relevanten Beitrag schreiben lässt und diesen richtig bewirbst, hält sich der für sehr lange Zeit und wirkt auch nach der Zusammenarbeit weiter - solange das Thema spannend und relevant bleibt, wird dir dieser Blogbeitrag auch noch in einem, zwei oder drei Jahren (vielleicht sogar noch länger) Leads verschaffen.

Weiter zum Beitrag: Wie komme ich zu gutem Content? - mit Christina Neumeister-Böck

 

Unser Tipp: Wie du neben der ABCstar den perfekten Blogger/Influencer für dein Unternehmen findest, erfährst du in dem kostenlosen E-Paper "10 Schritte um den idealen Blogger für dein Unternehmen zu finden":

Kostenloses E-Paper jetzt herunterladen!

 

 

3. Fotos

Die Bedeutung von Fotos in der heutigen Zeit hat einen besonders hohen Stellenwert eingenommen. Im 21. Jahrhundert, und vor allem in den letzten 5 Jahren, hat sich die Zahl der täglich produzierten Fotos drastisch erhöht - heute werden an einem Tag so viele Fotos geschossen, wie im gesamten vergangenen Jahrhundert. Aber warum sind Fotos denn so populär? Ganz einfach - weil Fotos eine globale Sprache sprechen und von jedem Menschen verstanden werden können, und von jedem Menschen mit einem Smartphone auch produziert werden können.

Um gute und relevante Fotos für deinen Blog oder deinen Social-Media-Channel zu produzieren, musst du aber zahlreiche Dinge beachten:

Bei der Wahl des Motives solltet ihr euch vorher schon Gedanken machen, wie das Foto am Ende aussehen soll, denn dann ist es weitaus einfacher während des Shootings auf Abweichungen zu reagieren. Vor allem in der schwarz/weiß Fotografie geht es darum, die perfekte Harmonie zwischen Licht, Schatten und Bildaufbau zu finden und so die Essenz der Szene zum Ausdruck zu bringen. Die schwarz/weiß Fotografie ist hierbei weitaus mehr als nur ein Klärwerk für mittelmäßige Fotos - sie ist der Ursprung der Fotografie.

Oft hört man, dass die wahre Fotografie darin besteht, die geschossenen Fotos gleich so zu nutzen, wie sie aus der Kamera kommen. Das ist laut Achim Meurer von DieMeurers aber absolut nicht der Fall. Eine professionelle Nachbearbeitung gehört genau so wie das tatsächliche Aufnehmen des Fotos zum Entstehungsprozess. Damals musste man den richtigen Film und die richtigen Chemikalien nutzen - heute sind es die richtigen Schrauben in diversen Bildbearbeitungsprogrammen, an denen du drehen musst.

In Bezug auf Bildbearbeitungsprogramme gehören für Achim Meurer die Klassiker wie Lightroom und Photoshop zum Daily-Business. Für die meisten Anwendungsgebiete eignen sich aber auch Plug-Ins wie Nik-Collection, AuroraHDR, Luminar oder CaptureOne sehr gut. Um Bilder schnell und unkompliziert auf dem Smartphone zu bearbeiten, empfiehlt Achim das kostenlose App Snapseed.

Die Ausrüstung ist weitaus weniger wichtig als du dir vielleicht denkst. "Es kommt nicht auf die Ausrüstung an! Du musst wissen, was Dein Equipment kann und wie Du damit umgehst" sagt Achim Meurer. Es gibt zahlreiche Fotografen, die eine High-End Ausrüstung verwenden und damit trotzdem nur mittelmäßige Fotos schießen. Die Kamera an sich ist ein reines Handwerkswerkzeug - wie gut die Fotos tatsächlich werden, hängt im Endeffekt hauptsächlich von der Person hinter der Kamera ab.

Weiter zum Beitrag: Die Bedeutung des Fotos - mit Achim Meurer

 

4. Videos

In der heutigen Zeit bleiben deinem Beitrag höchstens 0,5 Sekunden, um deinen Follower zu begeistern. Mit Texten ist das eine Mission Impossible, sogar mit Fotos wird es dir schwer fallen, deshalb setzen immer mehr Influencer und Unternehmen nun auf das "Werbemittel" Video - denn mit dem Bewegtbild hast du die Möglichkeit, deine Zuseher viel schneller abzuholen als mit anderen Formaten. Auch Alexander Hohenthaner, Marketingleiter der Restplatzbörse Wien, ist von der Wichtigkeit von Videos überzeugt. Umfragen zeigen, dass Videos das bevorzugte Medium von heutigen Konsumenten sind, es jedoch wichtig ist, darauf zu achten, dass das Video authentisch wirkt und gut produziert ist - ansonsten kann es ganz schnell nach hinten losgehen oder es verschwindet einfach mangels Relevanz in den Informationsfluten des Internets.

Wenn man an ein gutes Video denkt, geht man davon aus, dass die Produktion finanziell und zeitlich sehr aufwändig war - dem ist aber nicht (mehr) so. Kostenfreie Apps und immer günstigere Geräte ermöglichen eine schnelle, einfache und hochwertige Videoproduktion, erklärt uns Alexander Hohenthaler. Steadycams sind mittlerweile schon sehr günstig zu haben und Schnittprogramme wie zum Beispiel DaVinci Resolve sind schon in der kostenlosen Version sehr leistungsstark und eignen sich allemal für deine ersten Videos. Worauf du aber auch auf jeden Fall achten solltest, ist der Sound deines Videos. Schlechter Sound wird im Regelfall sehr negativ aufgenommen führt teils sogar dazu, dass deine Zuseher abschalten.

Bei deinen Videos solltest du darauf achten, deine Follower emotional zu begeistern. Reine Werbevideos werden von der Community im Normalfall recht schnell enttarnt und als für sie irrelevant wahrgenommen. Deine Videos müssen deinen Zusehern einen Mehrwert bieten - das lässt sich sehr gut mit Informations- und Erklärvideos erzielen.

Weiter zum Beitrag: Videoproduktion 2019 - mit Alexander Hohenthaner

 

5. Podcast

Der erste Podcast ist vor rund 10 Jahren entstanden und ist dem Format eines Blogs sehr ähnlich - der Unterschied liegt jedoch darin, dass der Podcast aus einer Audiofile anstatt aus Texten und Bildern besteht. Podcasts können über Programme bzw. Apps aufgerufen werden, die man als "Podcast Client" oder "Podcatcher" bezeichnet - diese Programme helfen dir dabei, die neuesten Episoden deines abonnierten Podcasts herunterzuladen und dir jederzeit anzuhören. Der Podcast etabliert sich zu einem Medium, das von einer immer breiteren Masse wahrgenommen und geschätzt wird - dass sich Podcasts so einfach konsumieren lassen, ist ein treibender Faktor für diese Entwicklung und für das große zukünftige Potenzial. Laut Andreas Sator, der den Podcast „Erklär mir die Welt“ produziert und publiziert, ist kein anderes Medium so „intim“ wie der Podcast. Bei der Produktion deines Podcasts gibt es jedoch einige wichtige Faktoren, auf die du unbedingt achten solltest:

Das erste, worüber du dir Gedanken machen solltest, ist das grundsätzliche Setup deines Podcasts: Wie lange soll er dauern? Welches Thema möchte ich behandeln? Brauche ich dazu einen Experten für ein Interview oder lässt sich dieses Thema auch alleine umsetzen? Welche Art von Ausrüstung benötige ich um einen hochwertigen Podcast zu produzieren? Das sind ein paar der Fragen, die du dir stellen solltest, bevor du beginnst einen detaillierteren Plan für deinen Podcast zu erstellen.

Sobald du alle benötigten Informationen zusammengetragen hast, kannst du mit der Aufnahme deines Podcasts beginnen. Sobald die Aufnahme beendet ist, kommen schon wieder die nächsten Fragen auf, die du dir stellen musst: Welche Programme kann ich für die Nachbereitung der Audiofile verwenden? Auf welchen Kanälen möchte ich den Podcast verbreiten und wie vermarkte ich ihn am Besten? Schlussendlich: Wie finanziere ich mich und meinen Podcast im Long-run?

Weiter zum Beitrag: Was ist ein Podcast? - Hilfreiche Tipps zum Thema Podcasting! - mit Andreas Sator

 

6. Redaktionsplan

Ein Redaktionsplan ist ein Dokument, in dem du festhältst, was du an welchen Tagen in der nächsten Zeit auf deinen verschiedenen Social-Media-Kanälen publizieren möchtest. Ein Beispiel wäre, so die Expertin Jenneke Duijnmaijer von Blogyourthing.com, "am nächsten Montag wird der Blogbeitrag um Thema XY auf meinem Blog veröffentlicht". Um einen Redaktionsplan zu erstellen, benötigst du kein bestimmtes Programm und keine bestimmte Form, die du einhalten musst. Es gibt zahlreiche Planungstools oder Plug-Ins, aber du kannst auch einfach ein Excel Dokument oder Blatt Papier verwenden.

Warum solltest du einen Redaktionsplan verwenden? Sich an einen Redaktionsplan zu halten hat mehrere Vorteile: Der erste ist, dass du dir schon sehr früh Gedanken darum machst, welche Themen du in nächster Zeit behandeln möchtest. Hier hältst du dann nicht nur das Thema an sich fest, sondern auch einen zeitlichen Plan zu jedem Beitrag - Wann musst du mit der Recherche beginnen, wann schreibst du den Beitrag und wann sollte er veröffentlicht werden? Dank der Vorausplanung behältst du außerdem immer im Auge, welche Themen du schon behandelt hast und welche Gebiete du vielleicht noch aufgreifen solltest - das Denken von Blogartikel zu Blogartikel findet somit ein Ende. Ein weiterer Vorteil ist, dass bereits vorbereitete Beiträge, die spontan aufgrund eines aktuellen Ereignisses wegfallen, für einen späteren Zeitpunkt verwendet werden können. Der Redaktionsplan ist somit eine langfristige Strategie für deinen Content.

Weiter zum Beitrag: Redaktionsplan für deinen Blog | Social Media Accounts - mit Janneke Duijnmaijer


Unser Tipp: Zusätzlich zu einem guten Redaktionsplan ist - vor allem wenn du viele verschiedene Projekte bzw. Kunden hast - ein Postingplan. Der Postingplan unterstützt dich bei der einhaltung deiner Corporate Identity (CI):Kostenlosen Postingplan jetzt herunterladen!

 

7. Search Engine Optimization (SEO)

Das grundlegende Ziel von Search Engine Optimization (SEO) ist es, dass deine Beiträge in Suchmaschinen höher gereiht werden und somit für den User relevanter erscheinen. Um zu verstehen, wie du das bewerkstelligst, ist es zuerst wichtig zu verstehen, wie Suchmaschinen funktionieren. Suchmaschinen haben zwei Hauptfunktionen: das sogenannte Crawlen und das Erstellen eines Indexes, um Benutzern eine Rangliste der besten Ergebnisse zusammenzustellen. Um diesen Prozess innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde durchführen zu können, wurden weltweit Rechenzentren gebaut.

Nachdem geklärt ist, wie Suchmaschinen funktioneren, können wir uns dem nächsten Thema widmen: Wie schaffst du es, dass deine Website höher in Suchmaschinen gerankt wird? Hier sind wir bei unserem Kernthema angelangt - denn SEO ist die Lösung zu dieser Frage. Eine SEO-Strategie wird grundsätzlich in vier Schritte gegliedert, erklärt uns Thomas Kloos, Gründer und Geschäftsführer von .kloos: Erstellung einer Keyword-Strategie, On-Page SEO, Off-Page SEO & Tracking Set-Up. Bei der Erstellung einer Keyword-Strategie geht es darum, herauszufinden, wer deine potenzielle Zielgruppe ist, welche Probleme und Interessen diese Menschen haben und wie sie auf Google oder anderen Suchmaschinen nach bestimmten Dienstleistungen, Produkten oder Informationen suchen. Hier geht es darum zu ermitteln, welche Suchbegriffe diese Menschen verwenden, um im nächsten Schritt deine Website und deine Beiträge darauf abstimmen zu können.

Beim nächsten Schritt, der On-Page SEO, folgt nun die Optimierung aller relevanten Aspekte deiner Website (Keywords, Struktur, Verständlichkeit, technischer Aufbau der Website, responsive Design). Bei der Off-Page SEO geht es um die Optimierung aller Aspekte, die abseits der eigenen Website Auswirkungen auf dein Suchmaschinen-Ranking haben. Hier geht es hauptsächlich um Backlinks und Verweise, also Schnittstellen mit externen Websites. Der letzte Schritt ist das Tracking Set-Up: Um nachvollziehen zu können, welche Prozesse, Entwicklungen oder Maßnahmen sich positiv auf die Performance deiner Website ausgewirkt haben, ist es wichtig, diese zu analysieren und in regelmäßigen Abständen zu optimieren.

Weiter zum Beitrag: Suchmaschinenoptimierung 2019 - mit Thomas Kloos

 

8. Bloggen & Recht

Bloggen & Recht gehen heutzutage Hand in Hand. Für dich als Blogger ist es wichtig zu wissen, wie Werbekennzeichnung funktioniert, wie du richtig mit Bildern umgehst und was sich für dich durch die neue DSGVO-Regelung geändert hat. Zu diesen Themen haben wir uns mit der Expertin in Sachen IT-, Online- und Marketingrecht, Rechtsanwaltsanwärterin Melanie Kogler, unterhalten.

Gleich zur DSGVO: Diese betrifft jeden, der personenbezogene Daten bearbeitet – also auch jeden, der einen Blog, eine Facebook Seite, einen Instagram Account oder einen Youtube-Channel betreibt. Du solltest darauf achten, dass du auf deiner Website eine rechtskonforme Datenschutzerklärung veröffentlichst. Um auf der sicheren Seite zu sein, solltest du auch prüfen, ob deine verwendeten Tools und Plug-Ins ebenfalls DSGVO-konform sind. Außerdem benötigst du für jeden Verarbeitungsprozess mit personenbezogenen Daten einen Auftragsverarbeitungsvertrag.

Weiter geht’s mit Werbung: Eine Haupteinnahmequelle, wenn nicht sogar DIE Haupteinnahmequelle von Bloggern und Influencern ist Werbung. Hier ist es für dich besonders wichtig, diese richtig zu kennzeichnen – denn sonst verstößt du gegen das Medien- sowie das E-Commerce-Gesetz. Viele stellt es vor Probleme, zu ermitteln, ab wann ein Beitrag Werbung im Sinne dieser Gesetze ist – hierzu stellt Melanie Kogler klar: „Immer dann, wenn es für ein Posting einen Gegenwert gibt – sei es in Form von Geld, Produkten, Reisekosten oder auch nur als Kost und Logis – und Informationen in der Öffentlichkeit oder einer ausgewählten Zielgruppe präsentiert werden und der Zweck der Bekanntmachung, Imagepflege oder Verkaufsförderung eines Produktes oder einer Dienstleistung ist, handelt es sich um kennzeichnungspflichtige Werbung“.

Bei der Kennzeichnung von Werbung musst du auch darauf achten, WO du in deinem Post die Kennzeichnung einbaust, denn laut Melanie Kogler ist eine Kennzeichnung um Ende deines Beitrags nicht ausreichend. Um auf der sicheren Seite zu sein, solltest du deine Texte mit dem Wort „Werbung“, „Anzeige“ oder „entgeltliche Anzeige“ versehen. Bei mehrmaligen Verstoß begehst du eine Verwaltungsübertretung und riskierst eine Geldstrafe von bis zu 20.000 Euro.

Wie sieht es mit Fotos aus? „Fotos sind immer urheberrechtlich geschützt“ warnt Melanie Kogler. Nur Urheber selbst oder ein berechtigter Dritter kann einer anderen Person Nutzungsrechte erteilen. Auch sogenannte „gemeinfreie“ Fotos sind mit Vorsicht zu genießen, denn diese Fotos müssen für die kommerzielle Nutzung erlaubt sein, was oft nicht der Fall ist – daher solltest du jedes Foto vor der Veröffentlichung genau recherchieren.

Weiter zum Beitrag: Bloggen & Recht 2019 | Werbung | DSGVO | Bildrechte - mit Melanie Kogler

 

9. Die ABCstar 2019

Die ABCstar 2019 - die österreichische Blogger & Influencer Conference 2019 - bietet den idealen Ort für Unternehmer und österreichische Blogger und Influencer, sich miteinander zu vernetzen und an künftigen Kooperationen zu feilen. Neben Networking stehen spannende Vorträge, hilfreiche Workshops, Instawalks und viele weitere Side-Events auf dem Programm.

Wann? Am 14. & 15. Juni 2019

Wo? Im Atomkraftwerk Zwentendorf

Du bist auf der Suche nach weiteren Infos über die ABCstar oder möchtest dir gleich dein Ticket sichern?

Hier gehts zum ABCstar Ticketshop

Zeig mir mehr Infos zur ABCstar 2019

 

 

Das könnte dich auch interessieren: