ABCstar Blog

Redaktionsplan für deinen Blog | Social Media Accounts

Gut geplant ist halb gewonnen! Dieser Leitsatz trifft es auf jeden Fall, wenn man regelmäßig Content veröffentlichen möchte/soll. Wer seine Leser (und auch Google) regelmäßig mit hochwertigen Inhalten versorgen möchte, für den ist ein roter (Leit)Faden genau das Richtige. Der Redaktionsplan soll dich bei der Planung und Umsetzung unterstützen. Was genau das jetzt heißt und wie man ihn richtig erstellt,  beantworten wir im neuen ABCstar Blogbeitrag. 

Auch für diesen Beitrag haben wir uns wieder an einen absoluten Experten gewandt. Janneke Duijnmaijer von Blog Your Thing ist Speakerin auf der ABCstar und hat uns vorab ein paar Fragen zu ihrem Workshop Thema "Gut geplant ist halb gewonnen - Redaktionsplanung für deinen Blog" beantwortet. Viel Spaß beim Lesen!

 

Was genau ist ein Redaktionsplan?

Grob gesagt, ist ein Redaktionsplan ein Dokument, das festhält, wann und was in der nächsten Zeit gepostet wird. Ein Beispiel wäre z.B., so Janneke, nächsten Montag wird der Blogbeitrag zum Thema XY auf meinem Blog veröffentlicht. Um einen solchen Plan zu erstellen gibt es keine bestimmte Form, die man einhalten muss. Egal ob du lieber Planungstools, Plugins, Excel Dokumente oder ganz einfach Papier und Stift verwendest... All diese Dinge erfüllen seinen Zweck solange du sie benutzt und ausfüllst! 


Warum erstelle ich einen Redaktionsplan?

Im Optimalfall hast du für deinen Blog oder deinen Corporate Blog ein Konzept erstellt und natürlich Ahnung, worüber du in Zukunft schreiben wirst bzw. welche Themen du behandeln möchtest. Der Redaktionsplan ist also notwendig, um deine Strategie des eigenen Blogs auf langfristige Zeit zu verfolgen bzw. beizubehalten. Bei der kurzfristigen Variante, sprich wenn du von Blogartikel zu Blogartikel denkst, kann es leicht passieren, dass du die Sicht auf das große Ganze verlierst, so Janneke. Sie empfiehlt daher immer einen Redaktionsplan, um die Strategie im Blick zu haben

Außerdem kannst du mit Hilfe eines Redaktionsplans weit voraus planen! Solltest du einmal einen eher unproduktiven bzw. unkreativen Tag haben, ist der Plan dein kleiner Lebensretter :-) Das gilt natürlich auch bei der Zusammenarbeit mit Gastautoren und Co-Autoren

 

Warum haben viele fast schon Angst vor einem Redaktionsplan?

Weil die meisten denken, dass dadurch die Spontanität verloren geht und z.B. auf saisonale Themen oder Trends nicht mehr reagiert werden kann. Janneke ist klar der Meinung, dass dies absolut nicht der Fall ist! Der Redaktionsplan soll ein Helfer sein und keine strikte Vorgabe, die um jeden Preis eingehalten werden muss. Ein großer Vorteil ist, dass bereits vorbereitete Beiträge, die spontan aufgrund eines aktuellen Ereignisses wegfallen, wieder für einen späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden können. Besser zu viel Content als zu wenig ;-)

 

Wo ist ein Redaktionsplan sinnvoll? Blog? Social Media?

Wie wir jetzt wissen, ist er überall dort sinnvoll, wo du regelmäßig und langfristig Content veröffentlichst. Janneke empfiehlt jedem einen Redaktionsplan bei einem (Corporate) Blog! Aus dem Grund, weil einzelne Blogartikel meist aufwendiger sind und teilweise schon lange vor dem Veröffentlichungsdatum mit der Produktion begonnen wird. Es macht aber auch Sinn, einen Plan für deine Social Media Accounts, Podcasts, den Newsletter oder sogar deinen eigenen Youtube Channel zu erstellen.

 

Wie weit im voraus erstelle ich einen Redaktionsplan? Für ein Jahr, für ein Monat? Wie weit ist es sinnvoll?

Das hängt natürlich von den eigenen Vorlieben, aber auch vom Kanal ab, sagt Janneke. Sie plant ihre Artikel meist für drei Monate im Voraus, um das ständige Nachdenken, worüber sie als nächstes bloggen bzw. schreiben könnte, zu vermeiden. Somit ist sie entspannter und kümmert sich nur mehr um die Umsetzung bzw. um das Schreiben des Artikels. 

Anders aber bei den Social Media Kanälen, hier plant Janneke nur einen Monat im Voraus, so kann sie besser auf aktuelle Themen und Trends reagieren. Sie kennt aber auch Kollegen, die sehr erfolgreich nur einen ganz groben Monatsplan erstellen und die Detailplanung dann wöchentlich erledigen. 

Am besten du probierst es selbst aus, was am besten in deinen eigenen Arbeitsrhythmus passt. In diesem Fall gibt es kein Richtig oder Falsch... :-)

 

Zurück zum Hauptartikel: Blogger & Influencer Marketing 2019 - ABCstar 2019

 

Willst du mehr zum Thema Redaktionsplan erfahren bzw. hast du Lust, dir mehr Wissen über Influencer und Online Marketing anzueignen? Schau doch bei der ABCstar - Austrian Blogger & Influencer Conference vorbei! Von 14. - 15. Juni im Atomkraftwerk Zwentendorf :-) 

 

Zeig mir mehr Infos zur ABCstar 2019

 

Zusätzlich zu einem guten Redaktionsplan ist - vor allem wenn du viele verschiedene Projekte bzw. Kunden hast - ein Postingplan. Ein Postingplan kann dich dabei unterstützen dein CI (=Corporate Identity) einzuhalten. Diesen Postingplan kannst du mit deinen Kunden, deinen Co-Autoren oder deiner Assistentin/deinen Assistenten ausfüllen. Beim gemeinsamen Erarbeiten lernt ihr das nächste Projekt/den aktuellen Kunden besser kennen und bekommt mehr Gefühl für ihn. Auch wir benutzen diesen Postingplan in der Agentur für neue Projekte, deshalb haben wir uns einen genauen Plan erstellt. Diesen möchten wir dir gerne kostenfrei zur Verfügung stellen, damit er auch dir dabei hilft dein individuelles Branding einzuhalten. 

 

mehr Infos zum Postingplan

 

Das könnte dich auch interessieren: