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Was ist ein Podcast? - Hilfreiche Tipps zum Thema Podcasting!

Was ist eigentlich ein Podcast? Und inwiefern unterscheidet sich dieses Medienformat von anderen? Kann man sich mit Podcasts über Wasser halten und welche Podcast-Programme sollte man benutzen, um einen qualitativen Podcast zu produzieren? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir euch in unserem neuen ABCstar-Blogbeitrag.

Was ist ein Podcast?

Das Format des Podcast ist vor ungefähr 10 Jahren entstanden und ist vergleichbar mit dem Format eines Blogs. Der Unterschied liegt darin, dass ein Podcast nicht aus Texten und Bildern besteht, sondern als Audiodatei veröffentlicht wird. Eine Eigenschaft eines Podcast ist, dass er abonniert werden kann. Dazu gibt es gewisse Programme (für den Computer) bzw. Apps (für das Smartphone), die man „Podcast Client“ oder „Podcatcher“ nennt – diese helfen dabei, neue Episoden eines abonnierten Podcast automatisch herunterzuladen und sie dem Hörer jederzeit zur Verfügung zu stellen.

Auch der Blick auf das zukünftige Potential lässt bei Podcast-Fans die Herzen höherschlagen. Der Podcast entwickelt sich zu einem Medium, dass von einer immer breiteren Masse wahrgenommen und geschätzt wird – das liegt auch ganz einfach daran, dass er so einfach und gemütlich zu genießen ist.

Worin liegen die Vorteile eines Podcast?

Ein Podcast stellt eine sehr persönliche Verbindung zwischen dem Autor und dem Hörer her – die Hörer sind ganz nah dran. Man bekommt verschiedene Reaktionen, wie Nervosität hautnah mit. Laut Andreas Sator, der den Podcast „Erklär mir die Welt“ produziert und publiziert, ist kein anderes Medium so „intim“ wie Podcasts. Ein weiterer Vorteil liegt in dem erreichten Publikum – in den meisten Fällen werden Podcasts von Menschen gehört, die sich sehr spezifisch für ein gewisses Thema interessieren.

Wieviel Zeit nimmt die Produktion eines Podcast in Anspruch?

Die Zeit, die man benötigt, um einen Podcast zu produzieren, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits kommt es auf die Zeit an, die man in die Recherche der Informationen investiert. Für manche Podcasts nimmt diese Recherchezeit viele Stunden bzw. Tage ein, bei anderen wird die Aufnahme einfach gestartet, das File danach kurz bearbeitet und dann direkt hochgeladen. Das hängt ganz vom Format und Zweck des Podcast ab. Auf der anderen Seite ist die Nachbereitung der Audiodatei ein wichtiger Faktor, der viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Hier sollte man aber lieber eine Stunde mehr als zu wenig investieren – denn eine hohe Qualität ist für den Erfolg mitentscheidend.

Wie lange sollte ein Podcast dauern?

Auch hier gibt es keine „richtige“ Antwort: In der Podcast-Landschaft findet man Formate, die sehr kurz und kompakt sein möchten - diese dauern teilweise nicht länger als fünf Minuten. Bei anderen Podcasts kann die Dauern dann schon mal bei ein bis zwei Stunden liegen und in Extremfällen dauern gewisse Podcasts sogar bis zu fünf Stunden. Für Andreas Sator ist der Mittelweg der richtige, seine Podcasts dauern ungefähr eine halbe Stunde. Aber wie bereits gesagt, es gibt keine goldene Regel.

Wie vermarkte ich einen Podcast?

Um seinen Podcast richtig zu vermarkten, sollte man mehrere Plattformen nutzen. Da es sich hierbei um ein Internetmedium handelt, und der Podcast gar nicht anders konsumiert werden kann, sollte man definitiv auf soziale Medien setzen – Facebook und Twitter eignen sich hier besonders gut. Aufgrund der sehr speziellen Zielgruppe ist der wichtigste Marketingkanal jedoch die klassische Mundpropaganda - Freunde die einander von neuen, spannenden Podcasts berichten sind der beste Weg, um für einen neuen Podcast zu werben.

Eine weitere Möglichkeit, den Hörern im Gedächtnis zu bleiben, ist, sie ab und zu per E-Mail auf neue Folgen oder andere Neuigkeiten aufmerksam zu machen. Hierbei sollte man es aber auf keinen Fall übertreiben – ab und zu ein kurzes, symphytisches E-Mail ist vollkommen ausreichend.

Wie finanziert man einen Podcast?

Bei der Finanzierung kann man grundsätzlich auf zwei prominente verschiedene Methoden zurückgreifen. Entweder man geht Kooperationen mit Unternehmen ein und schaltet vor, nach oder während dem Podcast eine kurze Werbung. Die Werbung am Anfang des Podcast zu schalten, wird in den meisten Fällen am Besten vom Publikum angenommen und Großteils ist auch ein Verständnis dafür vorhanden. Werbeeinschaltungen während der Podcasts wirken meist störend und sind nicht empfehlenswert. Die Werbung am Ende zu schalten, ist für die Zuhörer zwar am angenehmsten, jedoch werden dabei die wenigsten Zuhörer erreicht – was sich wiederum auf die Werbeeinnahmen auswirkt.

Die zweite Möglichkeit, die auch von Andreas Sator wahrgenommen wird, lautet: Crowdfunding. Hierzu gibt es Plattformen wie Steady, auf denen man Geld von Einzelpersonen sammeln kann.

Lebt ein Podcast von einem guten Gesprächspartner?

Dies hängt ganz vom Format des Podcasts ab – werden Geschichten erzählt oder ist der Host allein schon witzig und interessant genug, wird kein Gesprächspartner benötigt. Für Podcasts, die sich auf ein Interview-Format stützen, ist ein halbwegs interessanter Gast ein absolutes Muss.

Ein relevanter Gesprächspartner kann auch gut für die Verbreitung und das Marketing eines Podcasts sein – teilt der Gesprächspartner in seinen Kanälen den Podcast, ist das ein zusätzlicher Multiplikator für die Reichweite.

Was sind die wichtigsten Plattformen für Podcasts?

Mit großem Abstand ist iTunes die reichweitenstärkste Plattform für Podcasts. Auf dem zweiten Platz, aber schon deutlich abgeschlagen, findet sich Spotify (auf YouTube sollte man aber auch auf keinen Fall vergessen). Das Kredo für Podcasts heißt aber, auf so vielen Plattformen wie möglich zu finden zu sein. Daher sollte man alle Plattformen nutzen, die einem bekannt sind und sich nach denen schlau machen, die man vielleicht noch nicht kennt, um diese ebenfalls nutzen zu können.

Braucht man eine Top-Ausrüstung für einen Podcast?

Grundsätzlich braucht man für die Aufnahme eines Podcast gar kein Equipment, abgesehen von einem Smartphone oder einem tragbaren Recorder. Da die Qualität mittlerweile jedoch einen immer höheren Stellenwert einnimmt und die Konkurrenz auch nicht schläft, empfiehlt es sich auf jeden Fall sich ein externes Mikrofon zu besorgen. Hier bieten Modelle wie der RODE Podcaster, das Movo WMIC50 oder der Zoom H1 Handy Recorder ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Um den Podcast professionell aufnehmen und schneiden zu können, werden zusätzliche Bearbeitungsprogramme benötigt – hier kann man auf kostenlose Programme wie Audacity bzw. Garageband (Achtung: nur für iOS) zurückgreifen, oder man verwendet bezahlte Programme wie Hindenburg Journalist.

 

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