Kurz gesagt: Pipedrive startet bei rund 14 €/User/Monat (Plan "Lite") und geht bis rund 79 €/User/Monat (Plan "Ultimate"). Für ein typisches 10-Personen-Team mit ein paar Add-ons landest du realistisch bei 30–60 € pro Nutzer:in und Monat. Die reine Lizenz ist dabei meist der kleinere Kostenblock – Setup und Nutzung entscheiden über den echten ROI.
Die Frage "Was kostet Pipedrive?" lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten, weil der Preis von drei Dingen abhängt: dem gewählten Plan, den Zusatzmodulen und der Anzahl der Nutzer:innen. Hier schlüsseln wir alles auf.
Pipedrive hat seine Preisstruktur 2025 neu benannt. Aktuell (Stand 2026) gibt es vier Stufen:¹
Bei monatlicher statt jährlicher Abrechnung liegen die Preise spürbar höher – je nach Plan zwischen 20 und 50 Prozent.²
Drei Zusatzmodule sind auf allen Plänen separat buchbar:
LeadBooster (Formulare, Chatbot, Live-Chat, Lead-Datenbank) – schlägt mit einem niedrigen zweistelligen Betrag (startet bei € 32,50) pro Monat und Unternehmen zu Buche, nicht pro Nutzer:in.
Web Visitors (Website-Besucher-Tracking) – zeigt, welches Unternehmen wann welche Seite besucht hat. Ebenfalls ein Betrag (startet bei € 41,-) pro Unternehmen, nicht pro Nutzer:in.
Campaigns (integriertes Newsletter-Tool) – gestaffelt nach Anzahl der Kontakte in deiner Datenbank (startet bei € 13,33).
Der Punkt, der in vielen Preisrechnern fehlt: Diese Add-ons werden pro Unternehmenskonto berechnet, nicht pro Sitzplatz. Bei kleinen Teams wirkt sich das prozentual stärker aufs Budget aus als bei großen.
Angenommen, ein Team entscheidet sich für den Plan Growth (ca. 24 €/User/Monat) plus LeadBooster:
Diese Zahlen sind Richtwerte auf Basis der öffentlich kommunizierten Preise – aktuelle, verbindliche Konditionen (inklusive möglicher Rabatte) klären wir im Erstgespräch, da Pipedrive Preise je nach Region und Vertragslaufzeit anpasst.
Der reine Lizenzpreis ist selten der entscheidende Kostenfaktor. Deutlich mehr Wirkung auf das Ergebnis haben: die Zeit für ein sauberes Setup (Pipelines, Felder, Automatisierungen), die Datenmigration aus dem Altsystem, und die Schulung des Teams, damit das CRM auch wirklich genutzt wird – ein System, das niemand pflegt, kostet am Ende mehr als jede Lizenzgebühr.
Rechne nicht nur die Lizenz, sondern die Gesamtkosten der ersten zwölf Monate: Plan × Nutzer:innen + Add-ons + Zeitaufwand fürs Setup. Frage bei jedem Angebot explizit nach, ob Onboarding und Datenmigration inkludiert sind – das ist bei CRM-Vergleichen der Punkt, an dem die Budgets am häufigsten aus dem Ruder laufen.
Im nächsten Artikel vergleichen wir Pipedrive mit den gängigsten Alternativen – von Monday über Zoho bis Salesforce und zeigen, wann sich ein Wechsel wirklich lohnt.
Was ist der günstigste Pipedrive-Plan? Der Plan "Lite" ab ca. 14 €/User/Monat (bei jährlicher Zahlung). Er deckt die Grundfunktionen einer Vertriebspipeline ab, aber keine erweiterten Automatisierungen oder Reports.
Gibt es eine kostenlose Version von Pipedrive? Nein, es gibt keinen dauerhaft kostenlosen Plan, nur eine 14-tägige Testphase ohne Kreditkartenangabe.
Werden die Add-ons pro Nutzer:in oder pro Unternehmen berechnet? Die Zusatzmodule LeadBooster und Web Visitors werden pro Unternehmenskonto berechnet, das Newsletter-Tool Campaigns nach Kontaktanzahl gestaffelt – nicht pro Sitzplatz.
Lohnt sich die jährliche gegenüber der monatlichen Abrechnung? In der Regel ja. Die jährliche Zahlung spart je nach Plan spürbar gegenüber der monatlichen Variante.
Was kostet die Einführung von Pipedrive zusätzlich zur Lizenz? Das hängt vom Umfang ab: Analyse des Vertriebsprozesses, Pipeline-Setup, Datenmigration und Schulung. Wir kalkulieren das transparent im Erstgespräch, abhängig von Teamgröße und Datenlage.
Ändert sich der Preis, wenn mein Team wächst? Ja, die Kosten skalieren linear mit der Anzahl der Nutzer:innen. Add-ons bleiben dabei oft konstant, solange sie pro Unternehmenskonto abgerechnet werden.