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Anja Mayer28. August 2026, 07:45:01 MESZ3 min read

HubSpot Starter vs. Professional vs. Enterprise: Der Versionsvergleich

HubSpot Starter vs. Professional vs. Enterprise: Der Versionsvergleich
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Kurz gesagt: Starter eignet sich für den Einstieg und einfache Prozesse, Professional ist für die meisten Unternehmen der sinnvollste Sprung (volle Automatisierung, Reporting, Pipelines), Enterprise lohnt sich erst bei mehreren Teams, komplexen Berechtigungsstrukturen oder sehr individuellem Reporting.

Der alte Vergleich zwischen HubSpot Starter und Professional bezog sich nur auf den Sales Hub. 2026 lohnt sich der Blick über alle drei Hubs hinweg – denn der Sprung zwischen den Stufen bedeutet in jedem Hub etwas anderes.

 

 

Starter: der Einstieg

Starter-Pläne (ab ca. 15–20 €/Sitz/Monat) eignen sich für einfache Grundfunktionen: einfaches E-Mail-Marketing, eine Basis-Pipeline im Vertrieb, grundlegendes Ticketing im Service. Was fehlt: echte Automatisierung, tiefes Reporting und die Möglichkeit, komplexere Prozesse abzubilden.

 

Professional: der Punkt, an dem sich HubSpot "richtig" anfühlt

Ab Professional wird HubSpot zu dem, wofür es eigentlich bekannt ist:

  • Marketing Hub Professional: vollständige Marketing-Automatisierung, A/B-Testing, dynamische Personalisierung, umfangreiches Kampagnen-Reporting.

  • Sales Hub Professional: Sequences (automatisierte E-Mail-Abfolgen), Workflow-Automatisierung, Forecasting, individuelles Reporting, Conversational Bots.

  • Service Hub Professional: Kundenfeedback-Umfragen, Wissensdatenbank, Automatisierung im Ticketing, Team-Management.

Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen ist Professional der Punkt mit dem besten Verhältnis aus Funktionsumfang und Preis.

 

Enterprise: für komplexe, mehrteilige Organisationen

Enterprise-Pläne bringen custom Objects, prädiktives Lead-Scoring, erweiterte Berechtigungsstrukturen für mehrere Teams, Conversation Intelligence und ein tieferes Forecasting-Workspace. Der Sprung lohnt sich vor allem, wenn mehrere Abteilungen oder Ländergesellschaften mit unterschiedlichen Berechtigungen im selben System arbeiten sollen – für ein einzelnes, überschaubares Team ist Enterprise in der Regel überdimensioniert.

 

Direktvergleich über alle drei Hubs

Kriterium Starter Professional Enterprise
Automatisierung Sehr einfach Vollständig Vollständig + erweiterte Bedingungen
Reporting Basis Umfangreich, anpassbar Individuelles Reporting-Workspace
Berechtigungen Einfach Team-Ebene Mehrteilige, granulare Strukturen
Onboarding-Gebühr meist keine ca. 1.500–3.000 € ca. 3.500–7.000 €
Passt am besten für Einzelpersonen, sehr kleine Teams

Die meisten

KMU

Konzerne, mehrere Teams/Standorte

 

 

Muss man in allen drei Hubs dieselbe Stufe buchen?

Nein und das wird oft übersehen. Es ist möglich, den Sales Hub auf Professional zu buchen, während Marketing Hub vorerst bei Starter bleibt. Diese gemischte Konfiguration ist oft der wirtschaftlichste Einstieg, wenn nicht alle Abteilungen gleichzeitig den vollen Funktionsumfang brauchen.

 

Wann sich der Sprung von Professional zu Enterprise wirklich lohnt

Nicht bei steigenden Nutzerzahlen allein, sondern bei strukturellen Anforderungen: Wenn unterschiedliche Teams unterschiedliche Berechtigungen brauchen, wenn Reporting über mehrere Geschäftsbereiche hinweg individualisiert werden muss, oder wenn Compliance-Anforderungen granulare Zugriffskontrollen verlangen.

 

Was Unternehmen konkret tun können

Bevor du dich für eine Stufe entscheidest, liste die drei Funktionen auf, die für deinen Prozess unverzichtbar sind – nicht die, die "gut zu haben" wären. Prüfe dann, ab welcher Stufe diese drei Funktionen tatsächlich enthalten sind. Das verhindert sowohl Unterinvestition (ständiges Anstoßen an Funktionsgrenzen) als auch Überinvestition in ungenutzte Enterprise-Funktionen.

 

FAQ

Was ist der größte Funktionssprung zwischen Starter und Professional? Echte Automatisierung: Sequences, Workflows und detailliertes Reporting sind bei allen drei Hubs erst ab Professional verfügbar.

Kann ich unterschiedliche Hubs auf unterschiedlichen Stufen buchen? Ja, das ist möglich und oft sogar sinnvoll, wenn nicht alle Abteilungen denselben Funktionsumfang benötigen.

Lohnt sich Enterprise für ein kleines Team? In den meisten Fällen nein. Enterprise ist auf komplexe, mehrteilige Organisationsstrukturen ausgelegt und für kleine Teams meist überdimensioniert.

Wie stark unterscheidet sich der Preis zwischen den Stufen? Erheblich – je nach Hub kann der Sprung von Starter zu Professional den Sitzpreis verfünffachen oder mehr, zuzüglich einer einmaligen Onboarding-Gebühr.

Was passiert, wenn ich später upgraden möchte? Ein Upgrade ist jederzeit möglich. Wichtig ist, das Setup von Anfang an so anzulegen, dass ein späteres Upgrade keine grundlegende Neukonfiguration erfordert.

Berät n.b.s bei der Wahl der richtigen Stufe? Ja, im Rahmen der Evaluierungsphase vor Vertragsabschluss – mit dem Ziel, dass du nicht für Funktionen zahlst, die du nicht brauchst.

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Anja Mayer
Anja organisiert und vermarktet die BIZ MICE und liebt genau das: Menschen und Themen zusammenzubringen, die etwas bewegen. Als Sales & Marketing Managerin bei n.b.s schreibt sie hier über Trends aus der MICE-Welt, den Einsatz von KI und alles was du über CRM im Business-Alltag wissen musst.

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