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Pipedrive vs. Hubspot - welches CRM passt du zu deinem Vertriebssystem
Anja14. Juli 2026 10:15:38 MESZ4 min read

Pipedrive vs. HubSpot: Welches CRM passt zu deinem Vertriebsteam?

Kurz gesagt: Pipedrive ist das schlankere, günstigere CRM für Teams, die vor allem eine klare Vertriebspipeline brauchen. HubSpot ist die breitere All-in-one-Plattform für Unternehmen, die Marketing, Vertrieb und Kundenservice in einem System bündeln wollen – zu einem entsprechend höheren Preis. Als Partner beider Systeme sagen wir dir, wann sich welches lohnt.

Die Frage "Pipedrive oder HubSpot?" hören wir von Kund:innen fast jede Woche. Beide sind CRM-Systeme, beide sind europäisch nutzbar, beide haben mittlerweile KI an Bord. Trotzdem sind es zwei sehr unterschiedliche Werkzeuge für unterschiedliche Jobs.

 

Der große Unterschied: Vertriebstool vs. All-in-one-Plattform

Pipedrive wurde von Vertriebler:innen für Vertriebler:innen gebaut. Im Zentrum steht die Deal-Pipeline, eine visuelle Übersicht, in welcher Phase sich jeder potenzielle Kunde befindet. Alles andere ist bewusst schlank gehalten.

HubSpot ist umgekehrt gedacht: ein Ökosystem aus Marketing Hub, Sales Hub, Service Hub und CMS Hub, die auf einer gemeinsamen Datenbank aufsetzen. Das bringt deutlich mehr Funktionsbreite, aber auch mehr Komplexität und einen höheren Einstiegspreis, sobald man über die Basisversion hinausgeht.

 

Preise im Vergleich (2026)

  Pipedrive HubSpot Sales Hub
Einstieg Lite: ab ca. 14 €/User/Monat* Starter: ab ca. 20 €/Sitz/Monat*
Mittlere Stufe Growth: ab ca. 39 €/User/Monat* Professional: ab ca. 100 €/Sitz/Monat* + einmalige Onboarding-Gebühr (oft rund 1.500 €)
Höchste Stufe Premium/Ultimate: ab ca. 59–79 €/User/Monat* Enterprise: ab ca. 150 €/Sitz/Monat* + Onboarding-Gebühr (oft rund 3.500 €)
Zusatzkosten Add-ons wie LeadBooster,
Web-Besucher-Tracking oder Campaigns separat buchbar
Zusätzliche Hubs (Marketing, Service) separat buchbar

*angegeben Preise verstehen sich bei jährlicher Zahlung

Wichtig: Pipedrive hat seine Pläne 2025 umbenannt und leicht neu zugeschnitten (aus Essential/Advanced/Professional wurde Lite/Growth/Premium/Ultimate).¹ Bei HubSpot schlägt vor allem der Sprung von Starter zu Professional stark zu Buche, dort beginnt erst die eigentliche Automatisierung.² Aktuelle Preise ändern sich regelmäßig, wir prüfen sie bei jedem Beratungsgespräch neu.

 

 

Funktionen im Detail

Pipeline & Deal-Management: Beide bieten eine visuelle Pipeline. Pipedrive ist hier fokussierter und schneller eingerichtet, HubSpot bietet mehr Anpassungstiefe, sobald man sie braucht.

Automatisierung: Bei Pipedrive gehören Erinnerungen, Aufgaben und einfache Workflows schon in den unteren Plänen dazu. Bei HubSpot sind komplexere Automatisierungen (Sequences, Workflows) erst ab Professional wirklich nutzbar.

Marketing: Hier liegt HubSpot vorn. Wer Landingpages, E-Mail-Marketing, SEO-Tools und Content in einem System mit dem CRM verknüpfen will, kommt an HubSpot kaum vorbei. Pipedrive bietet mit "Campaigns" ein einfaches Newsletter-Tool.

Reporting: Beide liefern solide Dashboards. HubSpot punktet bei sehr granularen, unternehmensweiten Reports; Pipedrive liefert die für Vertriebsteams relevanten Kennzahlen schneller und übersichtlicher.

KI-Funktionen: Beide investieren stark in KI – Pipedrive mit einem Sales-Assistenten, der Deals priorisiert und E-Mails vorschlägt, HubSpot mit einem breiteren KI-Content- und Reporting-Ansatz über alle Hubs hinweg.

 

Für wen passt welches System?

Pipedrive passt gut, wenn: dein Fokus klar auf Vertrieb liegt, du ein kleines bis mittleres Team hast (5–50 Personen), du schnell startklar sein willst und das Budget enger ist.

HubSpot passt gut, wenn: Marketing und Vertrieb eng zusammenarbeiten sollen, du viel Content produzierst, du langfristig wachsen und Prozesse über mehrere Abteilungen hinweg abbilden willst und ein höheres Budget vorhanden ist.

Du bist dir noch unsicher, welches System zu deinem Vertrieb passt? Wir sind offizieller Partner für Pipedrive und HubSpot. Wir schauen uns deinen Prozess an und sagen dir ehrlich, welches System wirklich passt. Kein Verkaufsdruck in eine Richtung.

 

Was Unternehmen konkret tun können

Bevor du dich entscheidest, kläre drei Fragen:

  1. Brauchst du wirklich Marketing-Automatisierung im selben System, oder reicht ein sauberes Vertriebstool?

  2. Wie viele Personen sollen das System täglich nutzen – und wie technikaffin sind sie?

  3. Wie viel Budget ist für Lizenzen und Onboarding realistisch eingeplant?

Wer diese drei Punkte ehrlich beantwortet, hat die Entscheidung meist schon getroffen.

Bereit, loszulegen? Ob Pipedrive oder HubSpot, wir richten dein CRM so ein, dass es deinen Vertrieb unterstützt statt aufhält. 
Mehr zu Pipedrive mit n.b.s
Mehr zu HubSpot mit n.b.s

 

Was als Nächstes kommt

Im nächsten Artikel schauen wir uns die Pipedrive-Preise im Detail an – inklusive Add-ons und einer Beispielrechnung für 5, 10 und 20 Nutzer:innen.

FAQ

Ist Pipedrive günstiger als HubSpot? In den unteren Plänen liegen beide nah beieinander. Sobald HubSpot in Richtung Professional oder Enterprise wechselt, wird der Preisunterschied deutlich – auch wegen der einmaligen Onboarding-Gebühren, die Pipedrive in dieser Form nicht kennt.

Kann ich von Pipedrive zu HubSpot wechseln (oder umgekehrt)? Ja, ein Wechsel ist möglich. Wichtig ist eine saubere Datenmigration und -bereinigung vorab, damit keine Dubletten oder unvollständigen Datensätze mitwandern.

Welches System ist einfacher zu bedienen? Pipedrive gilt allgemein als intuitiver und schneller erlernbar, weil es sich auf weniger Funktionen konzentriert. HubSpot braucht wegen des größeren Funktionsumfangs etwas mehr Einarbeitung.

Bietet HubSpot auch eine reine Vertriebslösung ohne Marketing? Ja, der Sales Hub ist einzeln buchbar. Der Preis liegt dann näher an Pipedrive, allerdings ohne dessen Fokus und Geschwindigkeit im Tagesgeschäft.

Ist Pipedrive DSGVO-konform? Ja. Pipedrive ist ein europäisches Unternehmen (Estland) und speichert Daten auf europäischen Servern.

Was empfiehlt n.b.s als Partner beider Systeme? Wir setzen uns nicht auf ein System fest, sondern analysieren zuerst deinen Prozess. Danach empfehlen wir das Tool, das am wenigsten Reibung erzeugt – nicht das, das am meisten Funktionen hat.

 

Quellen

  1. Pipedrive Pricing Guide 2026, sales-surge.io
  2. HubSpot Sales Hub Pricing Guide, blog.hubspot.com
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Anja
Anja organisiert und vermarktet die BIZ MICE und liebt genau das: Menschen und Themen zusammenzubringen, die etwas bewegen. Als Sales & Marketing Managerin bei n.b.s schreibt sie hier über Trends aus der MICE-Welt, den Einsatz von KI und alles was du über CRM im Business-Alltag wissen musst.

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